In Lelystad am IJsselmeer, dort, wo früher die sedimentreiche IJssel als Nebenarm des Rheins in die Zuiderzee floss, gedeihen unsere Reben auf einzigartigem Terroir: dem ehemaligen Meeresboden.

Nicht nur die Muscheln, die den mittelschweren lehmigen Sandboden spicken, sind Zeugen der Vergangenheit. Regelmäßig werden beim Arbeiten auf dem Land alte Schiffsnägel, Teile von Ankern oder Gewichte von historischen Fischernetzen gefunden.

Die ersten Bewohner kamen 1967 nach Lelystad, die ersten Landwirte 1980. Die Stadtväter waren Visionäre und richteten auf dem jungfräulichen Boden ökologische Landbauflächen ein.

Seit jeher richten wir uns bei unserer Arbeitsweise auf die Stimulanz natürlicher Prozesse. Auf unserem Hof wird auf Kunstdünger verzichtet, es wird nicht mit synthetischen chemischen Mitteln gespritzt und auch Kupfer kommt im Anbau nicht zum Einsatz.

Pflanzenstärkungsmittel stellen wir aus Heilkräutern aus eigenem Boden her und wir bemühen uns, alle Reststoffe unserer Produktionsprozesse direkt wieder ins Land einzuarbeiten.

So halten wir den natürlichen Kreislauf in unserer Umgebung möglichst geschlossen.

 

Bei der Vinifizierung gehen wir traditionell und handwerklich vor.

Die Grundweine vergären spontan und ruhen mindestens 10 Monate im Edelstahl auf der Vollhefe. Reserveweine liegen zusätzlich 12 Monate im gebrauchten Barrique, ehe sie in der Cuvée zur zweiten Gärung in der Flasche verschwinden.

Es wird weder geschwefelt noch gefiltert und auch die Flaschengärung erfolgt mit weinbergseigenen Hefen.